Am ersten Ferientag 1985, meinen letzten Ferien, bevor mein Schulleben in einer anderen Schule, nämlich in der Millionenstadt Wien statt dem überschaubaren Mödling, fortgesetzt wurde, hätte ich die Möglichkeit gehabt, Deep Purple, ein Jahr nach ihrer Reunion in der historischen Mark II Besetzung live in der Wiener Stadthalle miterleben zu können. Der Schulkollege, der mir eine Karte besorgt hätte, kündigte mir den lautesten Gig an, den ich wohl in meinem Konzertbesuchsleben je sehen könnte. Konzerttickets zu bekommen, war damals kein Problem - die Kosten für so einen Eintritt bewegten sich bei 180 bis 200 Schilling - also im Bereich von deutlich unter 20 Euro. Auch für einen Topp Act, wie es damals Deep Purple noch war. Ich wollte sie zwar sehen, aber es waren doch schon ältere Herren, die hier durch die Wiener Stadthalle rocken sollten. Waren die Herren Gillan, Blackmore, Paice, Lord und Glover doch schon beinahe in ihren Vierzigern. Ein Alter in dem man nach meinem damaligen Ver...